Pasten sind passé

Haarausfall ist so alt wie die Menschheit. Schon in der Antike versuchten Männer, ihren Haarverlust mit absurden Rezepten zu stoppen: Krötenpaste und Krokodilmist wurden zur Heilung auf den Kopf gestrichen. Doch erst mit dem Beginn des 21. Jahrhunderts brachte die moderne Forschung die entscheidende Wende.

Irrtümer
Krötenpaste, Taubenexkremente oder Krokodilmist - schon in der Antike strichen sich Männer die seltsamsten Mixturen auf den Kopf, um ihren Haarausfall zu therapieren. Je absurder das Rezept, desto wahrscheinlicher die Wirksamkeit - lautete die Devise. Quacksalber und Scharlatane machten sich die Angst vor dem Kahlwerden zunutze und füllten mit dem Verkauf von wirkungslosen Tinkturen und Suden ihre Säckel. Die Erfolge blieben jedoch aus, denn gegen die männliche Glatzenbildung war kein Kraut gewachsen.
Erst mit dem Beginn des 21. Jahrhunderts hat die moderne Forschung die entscheidende Wende bei der Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall beim Mann gebracht. Das erste Mal konnte 2002 im Rahmen einer fünfjährigen wissenschaftlichen Studie gezeigt werden, dass sich die Bildung einer Glatze wirksam stoppen lässt. Die tägliche Behandlung mit einer 1-Milligramm-Tablette, die seit 1999 auch in Deutschland erhältlich ist, bremste in dieser Studie nach fünf Jahren bei 90 Prozent der Betroffenen ein Fortschreiten des sichtbaren Haarverlustes.
Rund zwei Drittel der behandelten Männer stellten zudem am Studienende eine Zunahme der optischen Haardichte fest. Mit der richtigen Therapie müssen auch Sie Ihren Haarausfall nicht tatenlos hinnehmen. Nähere Informationen zu der effektiven Behandlungsmethode erhalten Sie auch unter www.haarerkrankungen.de oder beim unserem ProHaar Infocenter.
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