Tritt diffuser Haarausfall auf, gilt es, vorübergehende Störungen zu bekämpfen. Bevor der Arzt eine wirkungsvolle Therapie einleiten kann, muss er zuerst die Ursachen klären. Dazu gehört zum Beispiel eine Untersuchung der Schilddrüsenfunktion, der Haarwurzeln sowie die Bestimmung des Eisenspiegels.
Hormonell bedingter Haarausfall
Liegt ein Eisenmangel vor, lässt sich dieser durch die Einnahme eisenhaltiger Präparate problemlos wieder ausgleichen. Ist eine Schilddrüsenfunktionsstörung für das Krankheitsbild diffuser Haarausfall verantwortlich, muss diese medizinisch therapiert werden. Durch eine Blutentnahme lässt sich die Hormonproduktion der Schilddrüse überprüfen. Medikamente können dann - je nach Art der Funktionsstörung - fehlende Hormone ersetzen bzw. eine überaktive Schilddrüse bremsen. Hormonell bedingter Haarausfall ist also auch therapierbar.
Ernährung und Haarausfall
Schuld am dünnen Haar kann aber auch eine langfristige Fehlernährung sein, die sich im Haarausfall äußern kann. Diese führt oft zur Unterversorgung der Haarwurzeln mit wichtigen Nährstoffen oder Spurenelementen. Die Behandlung ist einfach. Präparate mit Spurenelementen helfen beispielsweise dabei, die körpereigenen Eisen- bzw. Zinkspeicher wieder aufzufüllen. Bis die Haare wieder nachwachsen, dauert es allerdings eine Weile.
Möchten Sie Ernährungsfehler, die zu Haarausfall führen können, vermeiden, achten Sie auf eine fettarme und ausgewogene Kost. Um den Körper ausreichend mit Eisen und Zink zu versorgen, sind besonders Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten zu empfehlen.
Expertensuche
Haarausfall, Glatze und Geheimratsecken sind kein Schicksal mehr: Finden Sie hier Haarexperten, die sich speziell mit dem Thema Haarausfall befassen.
Infobroschüre
Umfassende Informationen zum Thema Haarausfall: Jetzt kostenlos persönliche Infobroschüre bestellen. mehr